inet Global Multi Parcel Shipping für global player Coloplast
In der Healthcare-Branche wird bei der Versorgung mit den teils lebensnotwendigen Gütern verstärkt auf Kurier- und Expressdienste (KEP) gesetzt, u.a. weil viele Kunden ihr Kapital nicht mehr in Lagerbeständen binden wollen. Zur einfachen Integration unterschiedlicher KEP-Dienstleister und zur Optimierung der täglichen Geschäftsprozesse setzt nun auch Coloplast das inet Modul Multi Parcel Shipping ein.
20.09.2010 Das international erfolgreiche Medizintechnikunternehmen Coloplast A/S mit Hauptsitz in Dänemark kann seit dessen Gründung im Jahre 1957 auf zweistellige Wachstumszahlen jährlich zurückblicken. Allein aus Europa werden jährlich 1,5 Millionen Pakete mit Produkten aus den Bereichen Stoma-, Wund-, Urologie- und Inkontinenzversorgung verschickt. Die ständige Zunahme des Sendungsvolumens und die steigende Anzahl an KEP-Dienstleistern führten zu einer entsprechenden Zunahme der Komplexität. Darüber hinaus gestaltete sich die Anbindung der jeweiligen Dienstleister als sehr aufwändig und kostenintensiv. Die Frachtkostenkontrolle war ein weiterer Bereich, der viele Ressourcen in Anspruch nahm.
Anfang 2010 wurde das Modul Multi Parcel Shipping, Teil des inet Transport Management Systems (inet TMS), implementiert um fortan die Bereitstellung der Dienstleister-spezifischen Belabelung, die Beauftragung der Dienstleister, die Synchronisation der Informations- und Datenflüsse sowie die Frachtkostenkontrolle im KEP-Bereich zu optimieren.
Über zertifizierte Schnittstellen wurden KEP-Größen wie UPS und TNT angebunden. Das erlaubt eine Datenübertragung via EDI, was wiederum die Prozessqualität steigert und die Interaktion
beschleunigt. Außerdem können Dienstleister im Bedarfsfall einfach gewechselt werden. Darüber hinaus wird auch jeder Schritt im pick & pack Prozess unterstützt: durch den Druck von
Transportlabels und Paketbezettelungen mit jeweils upgedateter Routinginformation und der im System hinterlegten Produktinformationen.
Um trotz des sehr hohen Einzelsendungsaufkommens eine vollumfängliche Frachtkostenkontrolle sicherzustellen, werden automatisch Differenzlisten erstellt, die in einem nächsten Schritt
akzeptiert oder abgelehnt werden können. In letzterem Fall kann anschließend eine Rückbelastung ausgelöst werden. Das spart signifikant Ressourcen, verhindert falsche Abrechnungen
bereits im Vorfeld und stärkt die Position sowohl in Verhandlungen als auch bei Reklamationen dank des validen Datenmaterials.
In Österreich, der Schweiz, Spanien, Ungarn, Großbritannien und Frankreich hat sich der Einsatz des TMS für Coloplast bereits bewährt. Und das Unternehmen denkt schon weiter. Für die Zukunft haben sich die Dänen den Rollout auch für Deutschland, die Benelux-Länder, Italien, Skandinavien und schließlich auch die USA fest vorgenommen. Der einfache Rollout ist auf den standardisierten Prozess bei Coloplast einerseits und der schnellen Dienstleisteranbindung von inet andererseits zurückzuführen.
Weitere Information zu Coloplast A/S
www.coloplast.com


