Was Cross Docking Consumer Electronics Produzenten bringt
Der wohl bekannteste Anbieter von Produkten in den Bereichen Drucken, Personal Computer und IT-Infrastruktur beschleunigt mittels Cross Docking seine Lieferprozesse in Europa deutlich und reduziert die Logistikkosten nachhaltig. Basis dafür sind gut strukturierte Prozesse, Scanner-basierte Workflows und die vollständige Integration der Supply Chain Partner durch das Transport Management System (TMS) von inet.
27.01.2011 Der Elektronikanbieter versendet 120 LKW-Ladungen aus insgesamt 34 europäischen Distribution Center an europäische Händler und Kunden. Weil die Beförderung hoher Umschlagmengen vom Lieferanten bis zum Handel große finanzielle, personelle und materielle Ressourcen band, entschied sich das Unternehmen, seine Logistik nach dem Cross Docking-Verfahren zu optimieren.
Voraussetzungen für europaweites Cross Docking
Ziel war es einen Cluster zu etablieren, durch den die Waren schneller und vor allem günstiger in mehr als 15 Länder Europas versendet werden. Kern des Clusters ist ein Hub, in dem das
von verschiedenen Dienstleistern angelieferte Stückgut aufgebrochen wird, dann nach Kriterien wie Kunden oder Filialen kommissioniert und anschließend mit maximaler Auslastung weiter
transportiert wird.
Die Anforderungen an die Cross Docking Lösung von inet reichten von der Integration aller Supply Chain Partner wie Produzenten, Zwischenhändler, Transportlogistik-Dienstleister und nicht zuletzt dem Elektronikkonzern selbst bis hin zum TAPA-Standard der operativen Prozesse. Jeder Prozessschritt in der Lieferkette ist absolut transparent - ein Muss bei so teuren und empfindlichen Gütern. Auch diverse länderspezifische Aspekte wie Währungen, Zollsysteme oder Sprachen wird von der IT-Anwendung abgedeckt, um das Management regionen- und standortübergreifender Transporte wirkungsvoll zu unterstützen.
Cross Docking macht sich bezahlt
Im Jahr lassen sich so mehrere Millionen Boxen schneller entladen, umschlagen, kommissionieren und für die Distribution zum Handel wieder beladen. Hoch automatisiertes,
Scanner-gestütztes Cargo Handling im Hub sorgt für optimale Visibility, schnelle Abwicklung und sofortige Erkennung von Fehlern wie fehlende oder überzählige Artikel.
Der Einsatz des inet TMS zahlt sich für den Elektronikriesen durch maximale Bündelungseffekte und
reduzierten Abwicklungsaufwand aus. Außerdem wird volle Transparenz durch die Supply Chain Partner Integration und durch ein umfassendes Track & Trace gewährleistet. Die Waren
werden bei jedem Schritt gescannt, dadurch sind alle Statusänderungen nachvollziehbar. Die Statusinformationen sind online einsehbar und ermöglichen Analysen der Turnaround time, sowie
die Kontrolle der Service Level Agreements (SLA) mit den Dienstleistern.


