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Cross Docking für die Elektronik-Branche

Hochwertige High-Tech-Produkte länderübergreifend zur richtigen Zeit an den richtigen Ort zu Liefern, erfordert ausgeklügelte Lieferprozesse. Mit „Cross Docking“ lässt sich der Logistikaufwand deutlich reduzieren. Als wesentlicher Erfolgsgarant erwies sich dabei die Implementierung eines Transport-Management-Systems von inet-logistics.

(www.elektroniknet.de 05.2011) Geeignet ist das effiziente Logistik-Konzept besonders für Unternehmen, die den Transport hoher Umschlagmengen meistern wollen. Für einen der führenden Anbieter elektronischer Konsumgüter war dieses Konzept geradezu prädestiniert, denn das Unternehmen beliefert von seinen 34 Depots in Europa aus Kunden in nicht weniger als 15 europäischen Ländern mit 120 LKW-Ladungen täglich.

Für die Umsetzung der Cross-Docking-Strategie machte der Konzern klare Vorgaben. Zum einen war die Integration aller beteiligten Supply-Chain-Partner eine wesentliche Anforderung. Außerdem mussten die operativen Prozesse den strengen Vorgaben der Transported Asset Protection Association (TAPA) entsprechen. Ein Höchstmaß an Transparenz über jeden Prozessschritt in der Lieferkette hinweg sollte das Performance-Management zuverlässig unterstützen. Bei der Umsetzung vertraute der Logistikdienstleister auf das Transport Management System (TMS) von inet-logistics (www.inet-logistics.com). Die Kommunikationsplattform integrierte alle Supply-Chain-Partner wie Produzenten, Zwischenhändler, Transport-Logistik-Dienstleister und nicht zuletzt den Auftraggeber selbst.

Da das TMS auch diverse länderspezifische Aspekte wie Währungen, Zollsysteme oder Sprachen abdeckt, eignet es sich zudem, um das Management standort- und regionenübergreifender Transporte wirkungsvoll zu unterstützen. Auch weitere Funktionen etwa für Pick-up, Dock Booking, „Multi Carrier“-Beauftragung, Statuserfassung oder „Track and Trace“ stellt das inet-TMS dem Logistik-Dienstleister zur Verfügung. Ein großer Vorteil besteht durch die flexible Durchführung von Zeitfenster und Dock-Buchungen. Sowohl die Lieferanten als auch die Transport-Logistik-Dienstleister und der Hub-Betreiber können ihre Kapazitäten effektiver planen sowie Stand- und Wartezeiten deutlich reduzieren.

Prozesse optimiert, Kosten gesenkt

Das Cross-Docking-System von inet erhöht die Effizienz der Be- und Entladevorgänge und der gesamten Prozesssteuerung des Hubs. Das TMS ermöglicht es, Transporteinheiten sofort elektronisch zu teilen, neu zu bündeln und zu disponieren. Für die schnelle und transparente Abwicklung sorgt dabei ein automatisiertes, scanner-gestütztes „Cargo Handling“ innerhalb des Hubs. Mit dem Scan-Vorgang wird sofort angezeigt, ob Artikel fehlen oder überzählig sind. So kann auf Fehlmengen sofort vor Ort reagiert werden. Für den Versand der anschließend nach definierten Kriterien zusammengestellten Waren stellt das TMS alle benötigten Transportdokumente zur Verfügung. Dem Auftraggeber und den Dienstleistern stehen dabei stets alle relevanten Daten zur Verfügung.

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