Den Überblick über die Transportprozesse behalten
Ohne eine entsprechende, durchgängige IT-Unterstützung lassen sich logistische Prozesse nicht erfolgreich optimieren. So hat die OC Oerlikon Balzers AG eine IT-Lösung eingeführt, die zentrale Aufgaben der Supply Chain-Execution (SCE) automatisiert.
(Logistikwelt 09.2008) "Durch die eingeführte IT-Lösung zur Automatisierung des Frachtkostenmanagements haben wir jetzt einen genauen Überblick über unsere Transportprozesse und -kosten", freut sich Urs Rusch, Head of Logistics der OC Oerlikon Balzers AG. Das Frachtkostenmanagement war das Sorgenkind der Schweizer. Es wurden Rahmenverträge mit Spediteuren vereinbart, ohne dass exakte Daten über das vorhandene bzw. zu erwartende Transportaufkommen existierten. Es gab insgesamt kein entsprechendes Hilfsmittel, die Frachtkostenabrechnungen für die rund 27.000 Outbound- und die 32.000 Inbound-Lieferungen pro Jahr lückenlos zu kontrollieren.
Logistische Prozesse zentral steuern
"Trotz des großen Transportaufkommens gab es hierfür keine zentrale Logistikinstanz", erinnert sich Urs Rusch. "Über die Jahre lagen im Unternehmen Transportplanung, Speditionsauswahl und nicht zuletzt die Frachtkostenabrechnung in unterschiedlichen Zuständigkeitsbereichen." Von daher war es naheliegend, die gesamten logistischen Prozesse unternehmensübergreifend zu optimieren.
Hier setzt eine durchgängige Supply Chain Execution-Lösung an, die über entsprechend zertifizierte Schnittstellen zum ERP-System verfügt. Sie integriert die Prozesse des Transport- und Frachtkostenmanagements und ermöglicht die zentrale Steuerung. Oerlikon Balzers AG entschied sich für die Zusammenarbeit mit inet-logistics und dem Einsatz der webbasierten Software logistics-server für Supply Chain Execution.

