Kosteneinsparungen als optimale Lösung
In der gegenwärtigen Finanzkrise sind Kosteneinsparungen von entscheidender Bedeutung. Sam Ogle berichtet über ein österreichisches Unternehmen, das sich auf die Optimierung von Lieferketten spezialisiert hat.
(automotive logistics leaders 12.2008) Das österreichische Unternehmen inet-logistics mit Sitz in Wolfurt ist ein Spezialist für Standard-Software und Dienstleistungen im Bereich der Perfektion von Lieferketten (Supply Chain Execution). „Kerngedanke war es, zu einer Zeit, als das World Wide Web ein immer wichtigeres Mittel bei B2B-Anwendungen wurde, ein Collaborative Business für Logistik über das Internet aufzubauen”, so Geschäftsführer Oswald Werle. „Als wir das Unternehmen gegründet haben, wollten wir nicht nur all diese Funktionen bieten, sondern diese auch als webbasierten Service bereitstellen.”
Kostensenkung
„Mit unseren Lösungen lassen sich Transportkosten nicht nur über eine Optimierung des Transportnetzwerks und der Wagenladungen des Kunden erzielen, sondern auch über die Berechnung angemessener Frachtkosten auf Grundlage bestimmter Tarife, wodurch sichergestellt wird, dass die Speditionen dem Kunden keine zu hohen Kosten in Rechnung stellen”, so Werle weiter. „Darüber hinaus können wir dazu beitragen, die Kosten für Anlagen zu senken. So verfügt die Automobilindustrie beispielsweise über spezielle Lademittel, wobei unsere Lösung einen Überblick über die Anlagenverwaltung bietet. Wir helfen unseren Kunden zu ermitteln, welche Lademittel in welchen Mengen benötigt werden. Wir unterstützen sie außerdem dabei, die Verwaltung ihrer Anlagen zu optimieren, sodass unnötige Zukäufe von Ausrüstung vermieden werden können. Viele unserer Kunden in der Automobilindustrie konnten durch unsere Lösungen ihre Transportkosten um zehn bis 20 Prozent senken.”
Über inet-logistics erhalten die Kunden eine äußerst schnelle Lösung zur Optimierung der eigenen Prozesse und zur Reduzierung der eigenen Transportkosten. „In der Regel dauert die Umstellung der Prozesse und des Systems etwa vier bis sechs Monate, sodass die Kunden keine zwei Jahre warten müssen, bis sie die Ergebnisse sehen können”, sagt Werle. „Das ist der Hauptgrund dafür, warum unsere Kunden so überzeugt von unseren Lösungen sind und nicht auf strategische Entwicklungen auf ERP-Seite warten wollen.”
Keine komplexe Software
„Kunden suchen Software und Services für webbasierte Lösungen, bei denen sie keine komplexe Software in irgendwelchen Rechenzentren installieren müssen. Dieser Trend ist deutlich spürbar. Ich bin überzeugt davon, dass in den nächsten drei bis fünf Jahren ein Großteil der Software diese Eigenschaften aufweisen wird. Viele der heutigen Lösungen basieren auf Prognosen und Daten vergangener Lieferungen. Anschließend wird versucht, Prognosen für ein zukünftiges Transportnetzwerk aufzustellen. Dieser Ansatz ist zwar gut, aber nicht gut genug. Im Zentrum der Anforderungen steht nämlich eine überaus dynamische tägliche Optimierung des Transportnetzwerks. Diesen Ansatz bieten wir bereits an, wobei wir dennoch weitere Forschung & Entwicklung auf diesem Gebiet betreiben. Wir spüren aber deutlich, dass die Nachfrage nach dieser Lösung seitens unserer Kunden immer weiter steigt.”

