Neue Qualität
Globale Lieferketten erfordern besondere Qualität in der IT-Infrastruktur. Das zeigt zum Beispiel der Umgang mit der Umsetzung der neuen Zollrichtlinien Atlas.
(logistik journal 07.2009) Die aktuelle Wirtschaftssituation führt vor Augen, wie global und vernetzt Lieferketten heute sind. In der Beherrschung der Komplexität dieser Strukturen liegen Chancen, von einem erstarken der wirtschaftlichen Leistung zu profitieren. Die globalen Champions von morgen nutzen die Zeit, um die Strukturen dafür zu schaffen. Unbestritten ist, dass dabei der IT eine besondere Rolle zukommt. Denn in ihr liegt der Schlüssel für eine neue Qualität in der Beherrschung standort- und unternehmensübergreifender Prozesse.
Wie die IT dazu beitragen kann, neue Qualitäten in die gesamte Supply Chain Execution einzubringen, zeigt der Umgang mit der Umsetzung der Zollrichtlinien Atlas, die ab dem 1. Juli 2009 verbindlich sind. Intelligent umgesetzt, ist die dafür notwendige Zoll-Software integraler Bestandteil einer ganzheitlichen IT-Infrastruktur, die auf ein Optimum bei der Vorbereitung, Steuerung und Kontrolle globaler Transporte zielt.
Im Zentrum solcher Plattformen für Supply Chain Execution steht das Transportmanagement-System, das die komplexen Optimierungsroutinen steuert und alle damit zusammenhängenden Aspekte dabei berücksichtigt. Das Zusammenspiel aller IT-Systeme, die für die ganzheitliche Planung, Steuerung und Kontrolle globaler Transporte notwendig ist, wird über sogenannten kollaborative Integrationsplattformen wie etwas von inet-logistics synchronisiert. Im Zentrum dieser Instanz steht ein leistungsfähiges Transportmanagement-System, das die Optimierung steuert und Informationen aus Systemen wie Zollmanagement, Behältermanagement und Frachtkostenmanagement dabei berücksichtigt.

