Pickup-Prozess

Die Standardisierung des Pickup-Prozesses nach der VDA-Empfehlung 5004 bedeutet einen wichtigen Schritt zur Vereinheitlichung unternehmensübergreifender Transporte

Die Internet-basierte Standard-Softwarelösung logistics-server® führt die Standardisierung hin zur Automatisierung konsequent fort: OEMs, Zulieferer und Logistikdienstleister erhalten zeitgerecht alle Informationen, die sie für die Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen. Die Beteiligten binden ihre IT-Systeme über standardisierte Schnittstellen (EDIFACT und/oder VDA) direkt an den logistics-server® an oder nutzen die dort bereitgestellten Informationen per WEB-EDI. So erfolgt die zentrale Synchronisation von OEM-Transportplanungsdaten mit Sendungsstatusinformationen der Logistikdienstleister sowie den Transportauftragsdaten der Zulieferer.

Der logistics-server® bietet überdies funktionale Unterstützung für die Planung, Steuerung und Durchführung der Transporte. Daten zu den Lieferabrufbelegen werden übernommen, auf dieser Grundlage automatisch Soll-Transportanmeldungen generiert, die dann etwa anhand eines Regelwerks direkt zu Touren zusammengefasst werden. Die elektronischen Lieferscheine nach VDA 4913 werden von den Zulieferern erstellt und automatisch/manuell den Transportanmeldungen zugewiesen. Kommt es später bei Anmeldung und Abholung zwischen Zulieferern und Dienstleistern zu Abweichungen von der ursprünglichen Planung, so werden diese exakt ermittelt. Während der Transporte sind aktuelle Statusinformationen stets verfügbar. Zudem informieren die Logistikdienstleister den OEM gemäß VDA 4921 direkt über anstehende Wareneingänge und ihren konkreten Zeitpunkt.

Der Pickup-Prozess wird für alle Beteiligten transparent und durchgängig steuerbar, die Gewährleistung der Versorgungssicherheit verbessert - bei gleichzeitiger Verringerung des Aufwands für Trouble-Shooting. Überdies bieten sich signifikante Optimierungspotenziale für Inbound-Transportprozesse.

 

 

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