Pressebericht
Das Softwarehaus inet-logistics ist für seinen logistics-server prämiert worden. Er hilft Logistikpartnern, ihre Informationslücken zu schließen
(Distribution 11.2007) Getreu dem Motto des 24. Deutschen Logistikkongresses "Effizienz, Verantwortung und Erfolg" präsentierte sich inet-logistics, Anbieter von Softwarelösungen, Mitte Oktober in Berlin. "Wir tragen mit unseren Anwendungen Verantwortung dafür, dass die Prozesse schnell und effektiv funktionieren", erläutert Oswald Werle, Chef des österreichischen Unternehmens. Damit habe man schließlich auch Erfolg. Das zeigt sich nicht zuletzt darin, dass inet-logistics dieses Jahr bereits etwa 25 Neukunden gewonnen hat, darunter Firmen wie Kraft Foods International, Würth Logistics, Kühne + Nagel, Fiege oder SBB Cargo. "Das Interesse an unseren Produkten wird größer und unser Konzept bestätigt sich", sagt er.
Das Geheimnis: "Die Einfachheit unserer Lösungen ist das Innovative daran", erklärt Werle. So wurde bspw. die bei Magna Steyr Fahrzeugtechnik eingesetzte Lösung für die Zulaufsteuerung kürzlich mit dem 5. Austrian e-Procurement & Supply Innovation Award prämiert. Mit dieser Anwendung sei dem Wolfurter Unternehmen gelungen, die noch existierende Lücke im Informationsfluss zwischen den verschiedenen IT-Systemen der Hersteller, Lieferanten und Transportdienstleister auf einfache Art und Weise zu schließen, lautet die Begründung der Jury bei der Preisvergabe.
Die prämierte Lösung heißt logistics-server und gehört zum Standardprodukt des Unternehmens. "Wir haben konsequent dieses webbasierte System weiterentwickelt", berichtet der Firmenchef. Es lassen sich komplexe Transportprozesse transparent machen und gleichzeitig Optimierungspotenziale erschließen. Der logistics-server besteht aus verschiedenen Modulen, die sich je nach Kundenwunsch zusammenstellen lassen. Diese decken die Bereiche Transport-, Frachtkosten- und Lademittelmanagement ab. Das Unternehmen bietet daneben Lösungen für die Sendungsverfolgung mittels RFID- und GSM-Technologie an, die sich etwa für die Online-Überwachung von Kühlketten während des Transportes eignen.
Die Tätigkeit des Softwarehauses ist aber damit nicht zu Ende. Derzeit entwickelt die Firma eine Lösung, die mit sogenannten Ameisenalgorithmen arbeitet. "Bei dieser Agententechnologie ist nicht mehr nur eine Software im Einsatz, sondern viele kleine Softwareteile, die miteinander kommunizieren", erläutert der inet-logistics Chef Oswald Werle. Ziel sei es, die Auslastung von Fahrzeugen zu optimieren und die Transportkosten zu senken. Diese Anwendung soll im kommenden Jahr als Pilotprojekt auf den Markt kommen und 2009 als fertiges Produkt angeboten werden. "Erste Ergebnisse aus Labortestes gibt es bereits", berichtet er.
