Pressebericht
Transportkosten steigen. Das wirkt sich unmittelbar auf die Wertschöpfungskette aus. Transportwege werden durch die Globalisierung länger und Transporte teurer. Logistikdienstleister sind gezwungen, Abgaben wie Mautgebühren und höhere Personalkosten infolge verschärfter Ruhezeitbestimmungen in ihre Frachtraten einzupreisen. Auch der Trend, Bestandskosten merklich zu reduzieren, mehrt die Transporte und erhöht damit die Transportkosten. Hinzu kommen steigende Energiepreise und insgesamt ein knappes Angebot an LKW-Laderaum.
(Der Versandhausberater spezial 03.2008) Im Wesentlichen gibt es drei Möglichkeiten, die Frachtkosten dauerhaft zu reduzieren: Durch die Verhandlung neuer Frachtraten mit Logistikdienstleistern, die Optimierung von Transportplanung und -management sowie die Professionalisierung des Frachtkostencontrollings.
Synchroner Fluss von Waren und Informationen
Im Zentrum aller Optimierungsbestrebungen steht die Herausforderung, den Informations- und Materialfluss unternehmensübergreifend zu synchronisieren. Dabei geht es um die Übernahme der ERP-Daten und eindeutige Anreicherung dieser um relevante Informationen wie Gewicht, Kubatur oder Lademeter. Erst diese Datenbasis ermöglicht beispielsweise die Optimierung von Netzwerken für Inbound- und Outbound-Transporte. Web-basierte IT-Lösungen unterstützen eine integrierte Vernetzung aller Supply Chain Partner. Softwarelösungen für Supply Chain Execution automatisieren unternehmensübergreifende Transportprozesse.
Moderne Lösungen wie der logistics-server® von inet-logistics können von allen am Transportprozess beteiligten Partnern aus der eigenen IT-Umgebung heraus genutzt werden. Solche Software beinhaltet eine eigene Logik, um Transportstrukturen von Versandhandelsunternehmen transparenter und effizienter zu gestalten. Fehlende Informationen für die Transportplanung werden ergänzt. Diese Daten können zum Gegenstand von Verhandlungen mit Logistikdienstleistern gemacht werden. Sie geben Aufluss über erwartetet Warenströme und Sendungsstrukturen.
Integraler Bestandteil ist außerdem ein Tool zur Optimierung der Transportplanung. Damit erhalten Versandhändler für ihre eigene Disposition die Möglichkeit, die Planung auf eine optimale Laderaumauslastung abzustimmen. Aber auch diejenigen, die nicht selbst disponieren, profitieren: Durch eine Unterstützung bei der Vergabe an den "optimalen" Spediteur berücksichtigt das System nicht nur den Transportpreis, sondern auch interne Regeln wie etwa die Bevorzugung bestimmer Dienstleister auf definierten Strecken, den generellen Ausschluss von Dienstleistern für bestimmte Güter etc.
Beim Frachtkostencontrolling unterstützen Web-basierte Softwarelösungen die automatisierte Prüfung aller Frachtkosten sachlich-fachlich und tarifarisch: So wird automatisch geprüft, ob berechnete Transporte wirklich stattgefunden haben und ob Gewicht, Laderaumnutzung und die tarifbezogenen Berechnungsgrundlage abstimmen. Fehlrechnungen, Doppelabrechnungen und die Abrechnung unberechtigter Zusatzkosten werden vermieden.
Darüber hinaus wird in der tarifarischen Prüfung kontrolliert, ob der jeweils vereinbarte Tarif berechnet wurde. Logistikdienstleister erhalten zusätzlich die Möglichkeit, weitere nicht tariflich vereinbarte Kosten (zB für Stehzeiten) via Internet direkt im System zu erfassen und zu reklamieren. Die geprüften Frachtkosten werden automatisch im ERP-System verbucht sowie aliquot auf Artikelgruppen oder Artikel aufgeteilt. Der Aufwand für die Mehrerfassung von Frachtkosten in unterschiedlichen Syxtem entfällt.
Weitgehende Einsparungen
Durch die Einführung einer Softwarelösung wie dem logistics-server® lassen sich je nach Ausgangslage 5 bis 15 % der Frachtkosten einsparen. Weitere Einspareffekte werden durch die Optimierung und Automatisierung der Prozesse zur Planung, Disposition, Überwachung und Abrechnung der Transporte erzielt. In diesem Bereich lassen sich durch eine weitgehende Automatisierung bis zu 30 % der Kosten einsparen. Die Schere zwischen einer allgemein steigenden Transportkostenstruktur und dem Zwang zur nachhaltigen Einsparung von Transportkosten lässt sich damit schließen.
