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Pressebericht

Logistik erzwingt Synchronität

In Zeiten unternehmensübergreifender Globalisierung müssen Unternehmen ihre IT auch auf unternehmensübergreifende Prozesse erweitern. Wer in weltweiten Lieferketten allein auf das eigene ERP-System setzt, springt zu kurz.

(Computer Zeitung 04.2008) Unternehmensübergreifende Informations- und Kommunikationsstrukturen lassen sich kaum durch die direkte Vernetzung existierender ERP-Systeme realisieren. Zu umfangreich sind die erforderlichen Anpassungen und Abstimmungen, um die Komplexität unternehmensübergreifender Logistikprozesse realitätsgerecht abzubilden. Die damit verbundenen Schnittstellen zwischen den Supply-Chain-Partnern sind kaum beherrschbar. Inkompatibilitäten und unzureichend definierte Zuständigkeiten für Prozesse beziehungsweise Teilprozesse machen diesen Weg zu einer echten Herausforderung.

Insbesondere bei komplexen Logistikprozessen etablieren sich zunehmend auf Supply-Chain-Execution spezialisierte Softwarelösungen. Sie können nicht nur alle Zulieferer effizient vernetzen, sondern bieten zudem Funktionen für das Transport-, Frachtkosten- und Lademittelmanagement. Damit ergänzen solche Lösungen über ihre Schnittstellenarchitektur existierende ERP-Systeme um Logistikfunktionen und tragen dazu bei, den Informations- und Materialfluss zu synchronisieren.

Wird etwa in dem führenden ERP-System ein Transportauftrag generiert, greift die Web-basierte Logistik-Softwarelösung alle auftragsrelevanten Daten über eine standardisierte Schnittstelle ab. Auf Basis der hinterlegten Stammdaten und Routing-Daten der verschiedenen Logistikdienstleister lassen sich Transportdokumente sowie Dienstleister-Labels generieren. Nach Transportbeauftragung werden zudem die Statusinformationen der Sendungen an das führende ERP-System zur Weiterverarbeitung rückübermittelt. Allein die vollständige und automatisierte Prüfung der Frachtrechnungen im Bereich Frachtkostenmanagement ermöglicht durch Abgleich mit den realen Transporten in kurzer Zeit einen Kostensenkungseffekt von bis zu fünf Prozent der Transportkosten.