Pressebericht
Die schlanke Produktion nach dem Toyota Produktionsprinzip hätte sich ohne ausgefeilte Logistikstrukturen nicht durchgesetzt. Web-basierte Softwarelösungen für Supply Chain Execution helfen in der Automobil-Zulieferindustrie, den unternehmensübergreifenden Fluss von Waren und Informationen zu synchronisieren. Ergebnis ist die Optimierung des gesamten Transportprozesses.
(Österr. Verkehrszeitung 05.2008) Neue Produktions- und Organisationskonzepte nach dem Vorbild des Toyota-Produktionssystems haben sich in der Automobil- und ihrer Zulieferindustrie etabliert. Ziel ist es, eine erhöhte Produktivität bei sinkenden Kosten und gleichzeitig verbessertem Service zu erreichen. Es wird nur das produziert, was der Kunde tatsächlich abnimmt. Voraussetzung für den Erfolg ist ein optimales Zusammenspiel aller Beteiligten.
Zunehmend verlagern die Hersteller und OEMs große Teile der Wertschöpfungskette zu den Zulieferbetrieben. Vor diesem Hintergrund sind unternehmensübergreifende kollaborative Ansätze in der Logistik gefragt, die die gesamte Supply Chain betreffen. Das beinhaltet die Vernetzung der Systeme und Daten über alle Wertschöpfungsstufen hinweg. Web-basierte Softwarelösungen für Supply Chain Execution (SCE) übernehmen hier die übergeordnete Planung und Steuerung der Kernprozesse von unternehmensübergreifenden Transporten.
Den steigenden Anforderungen an die Zulieferer gerecht werden
Damit die First Tier Supplier den gestiegenen Anforderungen gerecht werden können, nutzen sie ein effizientes Bestandsmanagement, das so genannte Continuous Replenishment (CRP). Eine solche kontinuierliche Warenversorgung basiert in der Regel auf einem partnerschaftlichen und automatisierten Wiederbestellsystem, das den Nachschub anhand der tatsächlichen Bedarfe regelt.
Die Erfahrung sagt, dass eine solche Optimierung im Bereich der SCE die Transport- und Bestandkosten um 20 Prozent und die Prozesskosten um bis zu 40 Prozent senken kann. Die Web-basierte SCE-Lösung von inet-logistics automatisiert alle mit der Planung, Steuerung und Durchführung von unternehmensübergreifenden Logistikprozessen im Zusammenhang stehenden Aufgaben. Das umfasst auch die für die Zulaufsteuerung relevanten Bereiche des Transport-, Frachtkosten- und Behältermanagements.
Transparenz für alle Beteiligten entlang der Supply Chain
Die Supply Chain-Partner können so ihre IT-Systeme über standardisierte Schnittstellen an eine zentrale Kommunikationsplattform anbinden. Oder sie greifen über das Internet direkt darauf zu. Der Zugriff auf eine einheitliche Datenbasis ermöglicht dem OEM seine eigenen Transportplanungsdaten mit den Sendungsstatusinformationen der Logistikdienstleister sowie den Transportauftragsdaten der Zulieferer zu synchronisieren.
Die Transparenz sorgt für bessere Reaktionsmöglichkeiten bei eventuellen Störungen und trotz verkürzter Vorlaufzeiten wird die Versorgungssicherheit gesteigert.
