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Pressbericht

Wenn der Überblick über die Fracht fehlt

Die Wirtschaftlichkeit von Frachttransporten hängt von vielen, sich schnell ändernden Faktoren ab. Zusätzlich sind vor allem die unternehmensübergreifenden Prozesse von Lieferketten in vielen Fällen noch wenig transparent. Oft verfügen alle Beteiligten nicht über die nötigen Daten. Dies hat zur Folge, dass die Prozesskosten für Planung, Disposition und Überwachung von Transporten in den meisten Unternehmen noch viel zu hoch sind. Ein umfassendes, automatisches Frachtkostencontrolling kann hier Abhilfe schaffen.

(Logistik für Unternehmen 08.2008) Grundsätzlich bieten sich den Logistikverantwortlichen drei Möglichkeiten die Frachtkosten auf Dauer signifikant zu senken: 1) Die Verhandlung neuer Frachtraten mit den Logistikdienstleistern, 2) die Optimierung des Transportmanagements sowie 3) der Einsatz eines professionellen Frachtkostencontrollings.

Die Verhandlung neuer Frachtraten ist allerdings abhängig vom Wissen des Unternehmens um die realen Transporte. Vielen Unternehmen fehlt es hier an validen Daten. Auch im Bereich einer effektiven Transportplanung tun sich einige Unternehmen schwer die Potentiale zu nutzen, da der manuelle Bearbeitungsaufwand meist noch sehr hoch ist. So bleiben Synergieeffekte in den Transportnetzwerken häufig unentdeckt. Beim Thema Controlling stehen heute zwar nahezu alle globalen agierenden Unternehmen in der Pflicht ihre Abläufe sauber und lückenlos zu dokumentieren, aber wenn es um ein effizientes Frachtkostencontrolling geht, gibt es Schwierigkeiten. Häufig sind diese Kosten nicht wirklich transparent.

Automatisierte Darstellung der Lieferkette

Erster Schritt um diese Unwägbarkeiten zu überwinden ist eine durchgängige Synchronisation der unternehmensübergreifenden Transportprozesse mit allen Supply Chain Partnern. Diese automatische "Supply Chain Execution (SCE)" macht die Prozesse für alle Beteiligten transparent und ermöglicht die Senkung von Frachtkosten. Die dadurch gewonnene Datenbasis ist u.a. eine entscheidende Grundlage für Verhandlungen mit Logistikdienstleistern und für die Transportplanung, denn sie gibt Aufschluss über Warenströme und Sendungszusammenstellungen.

Um eine Überwachung der gesamten Lieferkette umzusetzen empfiehlt sich daher der Einsatz einer SCE-Softwarelösung. Mit Daten aus dem ERP-System ermittelt die Lösung dann, welche Waren, in welchen Mengen wann und wohin transportiert werden. Die SCE-Lösung prüft automatisch ob berechnete Transporte wirklich stattgefunden haben und ob die zugrunde gelegten Informationen stimmen. Die Zusage bzw. Ablehung der Zusatzkosten durch den Auftragnehmer erfolgt Workflow-basiert durch den Logistikdienstleister. Die kontrollierten Frachtkosten werden automatisch im ERP-System verbucht. Eine Mehrfacherfassung der Frachtkosten in unterschiedlichen Systemen ist damit überflüssig.

Diese lückenlosen und umfassenden Kontrollen helfen Abweichungen zwischen realem Transport und getätigter Abrechnung zu vermeiden. Vor dem Hintergrund verschärfter gesetzlicher Compliance-Anforderungen, die sich aus Richtlinien wie Basel II oder dem amerikanischen Sarbanes-Oxley (SOX) ergeben, bietet dies Auftraggeber und Auftragnehmer ein qualitativ hochwertiges Controlling.