Pressebericht
Eine Softwarelösung hilft, das Aufkommen zu bewältigen und Kosten zu senken
(trans aktuell 01.2006) Wer innerhalb kürzester Zeit sein Transportvolumen verfünffacht, muss seine Logistikprozesse überdenken, damit er den Überblick behält. So geschehen bei Magna Steyr Fahrzeugtechnik aus Graz in Österreich. Das Unternehmen setzt auf eine internetbasierte Softwarelösung für die Transportorganisation, die Steuerung der Ladungsträger und das Frachtencontrolling. Die Anwendung ist das Ergebnis aus der Zusammenarbeit der Softwarehersteller inet-logistics und 4flow sowie der Managementberatung Nexolab. Sie besteht aus den Komponenten Logistics-Server des Herstellers Inet-Logistics und der Planungssoftware Vista aus dem Hause 4flow. Unter der Federführung von Nexolab ist ein komplettes Softwarepaket entstanden.
"Jetzt können wir das gestiegene Volumen abwickeln und gleichzeitig die Dokumentation vereinheitlichen", erklärt Stefan Lasser, Projektleiter Transportmanagement bei Magna Steyr. Dass die Lösung webbasiert ist, kommt allen Anwendern zugute. Die angebundenen Logistikdienstleister, Lieferanten und internen Benutzer können mit der Lösung ohne Softwareinstallation direkt im Internet arbeiten. Sie greifen mit Benzutzername und Passwort auf die für sie relevanten Daten wie Transportaufträge oder Leergutkonten zu. Die Anwendung disponiert die Aufträge automatisch und weist sie den jeweiligen Dienstleistern zu, die für Magna Steyr Fahrzeugtechnik frachtpflichtigen Importe werden über die Lösung geplant und abgerechnet.
Der Effekt: "Auf Grund des einheitlichen Prozesses und der Systemunterstützung erreichen wir verkürzte Planungszyklen und damit verbesserte Leistungsergebnisse", sagt Lasser. Das Unternehmen steuert mit der Lösung die Zulieferung von 30.000 verschiedenen Einzelteilen von mehr als 1.000 Lieferantenstandorten sowie die zugehörige Leergutdistribution von 2.000 unterschiedlichen Ladungsträgern. Wenn die Transporte erledigt sind, erfolgt automatisch die Abrechnung im Frachtencontrolling. Laut Lasser sei Magna Steyr gerade dabei, vom Rechnungsverfahren auf das Gutschriftverfahren umzustellen.
