Pressebericht
Eine engmaschige und zeitnahe Sendungsverfolgung ermöglicht die Nutzung der RFID-Technologie
(W+S 02.2006) Die engmaschige Sendungsverfolgung bei unternehmensübergreifenden Transportprozessen ist oft eine noch ungelöste Herausforderung. Aussagen über den Standort oder auch den Verbleib von Sendungen sind vielfach nur zeitverzögert möglich.
Das in Mitte November 2005 abgeschlossene Pilotprojekt, das das österreichische Softwarehaus inet-logistics gemeinsam mit dem Vorarlberger Institut VResearch und dem internationalen Logistikunternehmen Gebrüder Weiss durchgeführt hat, hat die Möglichkeiten und Grenzen der RFID-Technologie ausführlich untersucht. In dem Projekt standen Evaluierung und Entwicklung marktreifer Produkte und eine integrierte Lösung für die lückenlose Sendungsverfolgung in unternehmensübergreifenden Logistikketten im Mittelpunkt. Die Technologie löst in Logistikprozessen zahlreiche Probleme, die eine umfassende Prozessüberwachung zu akzeptablen Kosten ansonsten fast unmöglich machen.
In dem Pilotprojekt wurde die RFID-Technologie für verschiedene Aufgaben bei der Erfassung von Sendungen und deren Zuständen eingesetzt und auf ihre Eignung getestet. Neben der Identifizierung von Sendungen beziehungsweise Objekten wurde RFID mit Sensorik, als dezentraler Informationsspeicher und auch in Kombination mit Handlesegeräten genutzt und getestet.
Die Ergebnisse des Pilotprojektes belegen, dass RFID-Daten in der Sendungsverfolgung bei unternehmensübergreifenden Logistikprozessen qualitativ hochwertiger und aktueller sind, zudem mit einem wesentlichen geringeren Aufwand zu erfassen sind als bei herkömmlichen Vorgehensweisen. Durch die Erfassung von Prozessdaten während des Transportes steigt zudem die Sicherheit nicht zuletzt hinsichtlich der Nachverfolgung von Beschädigungen, womit die RFID-Technologie insbesondere beim Versand von Standardsendungen bereits in einer Konfiguration zur diskreten Sendungsverfolgung wirkliche Vorteile gegenüber der manuellen Erfassung bietet.
