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Pressebericht

Informationsfluss schließt die Zulieferkette

Magna Steyr. Neue IT-Lösung optimiert das Transportmanagement

(Industrieanzeiger 05.2006) Die österreichische Magna Steyr Fahrzeugtechnik hat ihr Transportmanagement neu gestaltet und eine durchgängige IT-Lösung eingeführt. Transparente Abläufe verringern die Prozess- und Transportkosten.

Zum Produktionsstart des Saab9-3 Cariolet und des BMW X3 im Jahr 2003 hat die Magna Steyr Fahrzeugtechnik AG & Co. KG, Graz, ihre Prozesse überarbeitet und aufeinander abgestimmt. Darauf aufbauend wurde gemeinsam mit den Softwarelieferanten inet-logistics und 4Flow sowie Nexolab als Konsortialführer eine integrierte Sofwarelösung entwickelt, die auf dem der Solution-Suite logistics-server von inet-logistics basiert.
Die Software automatisiert und integriert die Transportplanung und –steuerung mit dem Ladungsträgermanagement und dem Frachtkosten-Clearing. Durch die neu gewonnene Transparenz bewältigt das Unternehmen den massiven Anstieg des Transportvolumens und verringert gleichzeitig die Transport- und Prozesskosten.

Bei Magna Steyr fließen die relevanten Informationen etwas aus dem Ladungsträgermanagement heute in die Transportplanung und -steuerung ein und ermöglichen eine Transportstruktur  auf der Basis konkreter Bedarfe. Transport- und Prozesskosten werden durch das Automatisieren und Verknüpfen von Transport -und Ladungsträgermanagement reduziert. "So haben wir die zu Projektbeginn gesetzten wirtschaftlichen Ziele früher als geplant erreichen können", freut sich Stefan Lasser, zuständiger Projektleiter bei Magna Steyr.
Transparenz gewinnt das Unternehmen auch durch das automatisierte Frachtkosten-Cclearing: Auf der Grundlage der Informationen über ein- und ausgehende Transporte werden die Lieferscheine zu Liefergruppen gebündelt und die Frachtkosten berechnet.

"Die Integration von Transportmanagement, Ladungsträgermanagement und Frachkostenclearing ist ein wichtiger Schritt, die Zulieferkette durchgängig zu optimieren", erläutert Werle. Der inet-Chef ist sich sicher: "Weiterentwicklungen wie die Lieferantenintegration bei der Auftragsvergabe sind entscheidend für die Zukunft." Erst wenn alle Logistikpartner auf einheitliche Informationen zugreifen können, werde die Supply Chain im unternehmensübergreifenden Transportmanagement wirklich geschlossen.