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Pressebericht

Lückenlose Verfolgung mittels RFID

Wenn Sendungen bei unternehmensübergreifenden Transporten auf Basis von Echtzeitendaten engmaschig verfolgt werden können, lassen sich zahlreiche Herausforderungen in komplexen Logistiknetzen lösen

(MM Logistik 05.2006) Die Logistik profitiert durch den Einsatz der RFID-Technologie in einem sehr hohen Maße. Werden derzeit in der breiten Öffentlichkeit noch die Vorteile im Endverbrauchersegment thematisiert, evaluieren innovative Unternehmen bereits die vielfältigen Potenziale der Transponder-Technik für die Optimierung der Supply-Chain. Das Softwarehaus inet-logistics prüfte gemeinsam mit der österreichischen Forschungseinrichtung V-Research und unter Beteiligung des internationalen Logistik-Dienstleisters Gebrüder Weiss in einem einjährigen Feldversuch die innovative Kombination der Techniken auf Ihre Praxistauglichkeit bei der echtzeitbasierten Sendungsverfolgung in unternehmensübergreifenden Transportprozessen. Damit stellten sie eine vielfach nicht gelöste Herausforderung ins Zentrum der Untersuchungen.
Grundelemente einer bedarfsgerechten Lösung sind performante Erfassungstechniken von Sendungs- und Bewegungsdaten, eine geeignete Übertragunstechnik sowie eine zentrale IT-Plattform für die Sammlung, Verwaltung und Aufbereitung der Transportdaten. Über eine solche Infrastruktur lassen sich die während des Transportes erhobenen Zustandsdaten zentral zusammenführen, auswerten und allen Partnern der Supply-Chain in Echtzeit zur Verfügung stellen.

In dem Pilotprojekt wurden zudem neue Produkte für die Erfassung und Übermittlung von Sendungsinformationen entwickelt, die von inet-logistics als so genanntes Shipment-Localisation-Kit - kurz SLK - vermarktet werden. Dabei wurden für die im Projekt ermittelten Herausforderungen wie eine langfristige Energieversorgung und -aufladung gemeinsam mit den Herstellern der einzelnen Bauteile Lösungen gefunden. Für die unterschiedlichen Transportaufgaben und-bedingungen bei der unternehmensübergreifenden Sendungsverfolgung wurden bedarfsgerechte SLK entworfen.

Die Ergebnisse des Pilotprojektes belegen, dass RFID-Daten in der Sendungsverfolgung bei unternehmensübergreifenden Logistikprozessen qualitativ hochwertiger und aktueller sind. Zudem sind sie mit einem wesentlich geringeren Aufwand zu erfassen als auf herkömmlichem Wege.