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Pressebericht

Praxistest. Über Grenzen hinweg (RFID-Pilotprojekt)

Eruierung der Möglichkeiten und Grenzen der RFID-Technologie in der unternehmensübergreifenden Sendungsverfolgung

(Dispo 06.2006) Zunehmend komplexer und auch internationaler werdende Transportketten in der Industrie erfordern neue Lösungen, die eine engmaschige und zeitnahe Sendungsverfolgung ermöglichen. Dazu ist neben der Nutzung geeigneter, performanter Erfassungstechnologien von Sendungs- und Bewegungsdaten, auch die Implementierung einer einheitlichen Plattform für die Sammlung, Verwaltung und Aufbereitung der Transportdaten notwendig. Nur so können alle Partner der Supply Chain gleichermaßen und, sofern die Erfordernis begründet ist, in Echtzeit über den Transportstatur informiert werden.
Diese grundlegene Erkenntnis stand am Anfang eines Mitte November 2005 abgeschlossenen, rund einjährigen Pilotprojektes, das das österreichische Softwarehaus inet-logistics gemeinsam mit dem Vorarlberger Institut VResearch und dem internationalen Logistikunternehmen Gebrüder Weiss durchgeführt hat. Inspiriert wurde das Pilotprojekt durch die zunehmende Etablierung der RFID (Radio Frequency IDentification)-Technologie, die bisher primär in internen Warenfluss- und Logistikprozessen eingesetzt werden.

In dem Pilotprojekt wurde die RFID-Technologie für verschiedene Aufgaben bei der Erfassung von Sendungen und deren Zuständen eingesetzt und auf ihre Eignung hin getestet. Neben der Identifizierung von Sendungen beziehungsweise Objekten wurde RFID mit Sensorik, als dezentraler Informationsspeicher sowie in Kombination mit Handlesegeräten, genutzt und getestet.

Zu den Ergebnissen des Pilotprojektes zählen konkrete Produkte, die von inet-logistics als so genannter Shipment Localisation Kit - kurz: SLK - vermarktet werden. Die in dem Pilotprojekt eingesetzten RFID-Module mit Ortungskomponenten wurden vom Prototypenstatus zur Produktreife entwickelt. Darüber hinaus wurden in dem Projekt die Anforderungen an das Produkt definiert, die in die Produktentwicklung eingeflossen sind.

Ein erstes Nachfolgeprojekt zu dem RFID-Pilotprojekt wird bereits durchgeführt. Dieses Projekt zielt auf die kontinuierliche Sendungsverfolgung von Baustoff-Transporten. Dabei kommt  es neben der Ortung insbesondere auch auf die Sicherung der Temperaturführung während des Transports an.