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Pressebericht

Viele Aufgaben - Eine Lösung

Die Übernahme neuer Produktionsaufträge nahm Magna Steyr Fahrzeugtechnik zum Anlass, ihr komplettes Transportmanagement neu zu gestalten

(Verkehr 07.2006) Mit der Übernahme der Produktion des Saab 9-3 Cabriolet und des BMW X3 stand Magna Steyr vor der Herausforderung, einen massiven Anstieg des Transportvolumens um 500 Prozent bewältigen zu müssen. Der weltweit größte Auftragsentwickler und -hersteller von Automobilen entschied sich vor diesem Hintergrund dazu, im Rahmen eines kompletten Prozessreengineerings eine durchgängige IT-Lösung einzuführen, mit der die Transportplanung und -steuerung mit dem Ladungsträgermanagement und Frachtkostenclearing automatisiert und integriert werden können. Nur sehr wenige Automobilhersteller und -Zulieferanten haben bisher in diesem Bereich bereits durchgängige und integrierte IT-Strukturen geschaffen.

Magna Steyr hat diese Herausforderung angenommen und in einem umfassenden Projekt durchgängige Strukturen in den Bereichen Transportmanagement, Ladungsträgermanagement und Frachtkostencontrolling geschaffen. Alle Prozesse wurden grundlegend überarbeitet und aufeinander abgestimmt. In Kooperation mit den Softwarelieferanten inet-logistics und 4flow sowie Nexolab als Konsortialführer wurde darauf aufbauend eine integrierte Softwarelösung entwickelt. Grundlage hierfür war die Solution-Suite logistics-server® aus dem Hause inet-logistics.

Die speziell für Magna Steyr entwickelte Lösung automatisiert und integriert die verschiedenen Prozesse, sodass in der Folge zum Beispiel relevante Informationen aus dem Ladungsträgermanagement in die Transportplanung und -steuerung einfließen können. Auf diese Weise ist es möglich, die optimale Transportstruktur unter Berücksichtigung der konkreten Bedarfe genau festzulegen. Das Hauptziel dieser Optimierung besteht darin, die Frachtkosten zu reduzieren. So liefert die Automatisierung und intelligente Verknüpfung von Transport- und Ladungsträgermanagement für Magna Steyr ein überzeugendes Ergebnis: Die Transport- wie auch Prozesskosten konnten deutlich reduziert werden. "Sogar früher als geplant war damit unser ursprüngliches Projektziel erreicht", erklärt Stefan Lasser, zuständiger Projektleiter bei Magna Steyr Fahrzeugtechnik.

Ein weiterer Vorteil für das Unternehmen liegt in der durch das automatisierte Frachtkostenclearing gewonnenen Transparenz. Insgesamt stellt die Integration von Transportmanagement, Ladungsträgermanagement und Frachtkostenclearing einen wichtigen Schritt im Prozess hin zu einer durchgängigen Optimierung der so genannten Supply Chain Execution dar. Schließlich ist es eine der wesentlichen Voraussetzungen für ein effektives unternehmensübergreifendes Transportmanagement, dass entlang einer Supply Chain alle Logistikpartner auf einheitliche Informationen zugreifen können.