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Pressebericht

Effiziente und transparente Gestaltung von Logistikprozessen in der Pharmaindustrie

Professionalisierung des Transportmanagements bei Novartis Pharma AG

(pharmind 07.2006) Die Zusammenarbeit in globalen Wertschöpfungsketten ist gekennzeichnet durch einen hohen Koordinationsaufwand und Kontrollbedarf. Dies gilt insbesondere für die Planung, Steuerung und Abrechnung standort- und unternehmensübergreifender Warentransporte. Das Transportmanagement zählt in vielen Unternehmen zu den Gebieten, in denen die Prozeßabläufe sowie das Controlling nur marginal automatisiert sind. Wachsende Anforderungen an eine lückenlose Prozeßkontrolle insbesondere beim Transport sensibler Güter, aber auch die für viele Unternehmen zunehmend relevanter werdenden Compliance-Anforderungen, sind Anlaß, den Automationsgrad in diesem Bereich nachhaltig zu steigern.

Moderne, auf Internettechnologien beasierende Supply Chain Execution-Lösungen können in diesem Bereich eine Verbindungsfunktion zwischen den beteiligten Unternehmen übernehmen. Hier taten sich wegen des Einsatzes unterschiedlicher IT-Systeme lange Jahre unüberwindbare Gräben auf.

Die Novartis Pharma AG, Basel (Schweiz), hat als eines der ersten Unternehmen der Branche das Transportmanagement in dieser Weise professionalisiert. Damit hat der Hersteller von patentierten Arzneimitteln und Generika nicht nur erstmals den standort- und unternehmensübergreifenden Informationsfluß mit dem entsprechenden Warenfluß synchronisiert, sondern auch die damit verbundenen Controlling- und Abrechnungsfunktionen integriert. Ziel der Integration der verschiedenen Aufgaben war vor allem die Erhöhung der Automatisierung im Bereich des Transportmanagements sowie die signifikante Steigerung der Transparenz im Frachtkostenmanagement.

Die Wahl viel auf die Standard-Software-Lösung logistics-server® aus dem Hause inet-logistics. Diese nimmt eine klassische Intermediärsfunktion ein. Alle relevanten Informationen werden gebündelt und in Echtzeit allen am Logistikprozeß beteiligten Partnern zur Verfügung gestellt. Novartis hat über dieses Medium jetzt beispielsweise die Möglichkeit, alle Transportaufträge elektronisch zu organisieren, die benötigten Dokumente in der entsprechenden Form zu übermitteln und die relevanten Daten elektronisch an die Dienstleister zu versenden. Die Architektur des Servers ist offen. Das heißt, daß bei Bedarf jederzeit neue Unternehmen integriert werden können. Die einzelnen am Transportprozeß beteiligten Unternehmen können über einen Web-Browser auf das System zugreifen und auf diese Weise die notwendigen Informationen mit dem zentralen Server austauschen. Die Nutzung des zentralen Servers hat sich in der Praxis schnell bewährt.

Besonders das nahtlose Zusammenspiel mit dem bestandsführenden SAP-System trägt wesentlich zur Effizienzsteigerung bei, da korrekte und komplexe Transportinformationen und Buchungssätze direkt aus dem bzw. auch in das SAP transferiert werden können.