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Pressebericht

Ladungsträger vernachlässigt. Studie Behältermanagement birgt Verbesserungspotenziale

IT und RFID sind Schlüssel zum Erfolg

(Logistik Inside 08.2006) Behälter gibt es wie Sand am Meer: Von der Getränkekiste über die Europalette, bis hin zum Kleinladungsträger nach VDA-Standard. Und, viele Unternehmen haben nicht nur viele, sondern auch viele unterschiedliche Behälter in ihren Logistikkreisläufen. Mit ihnen wird Material, auch über Unternehmensgrenzen hinweg, von der Quelle zur Senke transportiert.

Dennoch fristen Behälter oft ein etwas stiefmütterliches Dasein. Denn in der Praxis werden Behälterströme oft nicht wirklich systematisch gesteuert. Die Folge: Es sind mehr Ladungsträger im Umlauf als benötigt werden und diese sind dann ausgerechnet noch da, wo sie gerade nicht benötigt werden. Das stört Prozesse und treibt Kosten in die Höhe. So einige Ergebnisse der "St. Galler Behälter-Management Studie", die am Kühne-Institut für Logistik an der Universität St. Gallen erstellt wurde. Mit an Bord waren die Kooperationspartner IMG, inet-logistics, Intellion sowie Microlog Logistics.

Die St. Galler Behälter-Management Studie hat herausgefunden, dass derjenige, der seine Bedarf nicht nur plant, sondern für seine Behälter auch noch Mieten berechnet, seine Bestände und so seine Bestandskosten erheblich senken kann.
Dass der IT-Unterstützung Wachstumspotenziale zugesprochen werden, kann daran liegen, dass 34 Prozent der Befragten ihre Behälter ohne IT-Unterstützung managen.
Genutzt werden die Programme vor allem für die Bestandsführung, die Ermittlung von Behälterbedarf und deren Verfügbarkeit. Transportprozesssteuerung und Kostenerfassung spielen eine geringe Rolle.

Mit dem Thema IT ist derzeit immer das Thema RFID verknüpft. Zwar glauben die meisten, dass die Funketiketten Vorteile bringen, zum Einsatz kommen sie indes dennoch nur in den seltensten Fällen. Dabei wird RFID eine Reihe von Vorteilen zugesprochen.
Insgesamt schätzen die Macher der St. Galler Behälter-Management Studie, lassen sich durch eine intensivere Planung, Steuerung und Kontrolle von Behälterkreisläufen die Bestände der Boxen um bis zu gut 60 Prozent verringern. Vor allem RFID könne hierfür der Schlüssel zum Erfolg sein.