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Pressebericht

Mehr Durchblick beim Pickup

Pickup-Prozesse können transparenter und durchgängig steuerbarer werden mit Internet-basierten IT-Lösungen

(Dispo Who is Who Logistik 2007 12.2006) Gerade in der Automobilindustrie bedeuten die unternehmensübergreifenden Transporte im Rahmen der Zulaufsteuerung eine besondere Herausforderung. Die Vielzahl der beteiligten Supply Chain-Partner mit jeweils unterschiedlichen IT-Systemen steht vielfach einem reibungslosen Austausch wichtiger Informationen im Wege. Geringe Sicherheitsbestände und hohe Stillstandskosten sind das Damoklesschwert, unter dem jeder unternehmensübergreifende Transportauftrag steht. Um den worst-case eines Produktionsstillstandes zu vermeiden, werden die Folgen von Intransparenzen über die Transportprozesse immer wieder durch teure Sondertransporte ausgeglichen. Mit der Standardisierung des Pickup-Prozesses nach der VDA-Empfehlung 5004 wurde bereits ein wichtiger Schritt hin zu einer Vereinheitlichung der Zulaufsteuerung vollzogen.

Die konsequente Weiterführung der Standardisierung hin zur Automatisierung steht bislang aufgrund der Heterogenität der verschiedenen IT-Systeme der Supply Chain-Partner aus. Internet-basierte Standard-Softwarelösungen für Supply Chain Execution bieten jetzt die Möglichkeit, alle Logistikpartner an ein einheitliches System anzubinden. Damit kann heute auch der entscheidene zweite Schritt auf dem Weg zur Optimierung des Pickup-Prozesses gegangen werden. Mit Internet-basierten IT-Lösungen stehen jetzt wirkungsvolle Medien zur Verfügung, um eine wirklich integrierte Vernetzung aller Partner zu erzielen. Solche Lösungen sind in der Lage, den Waren- und Informationsfluss zu synchronisieren.

Moderne Standard-Softwarelösungen wie der logistics-server® von inet-logistics können von allen am Transportprozess beteiligten Partnern aus ihrer eigenen IT-Umgebung heraus genutzt werden. Sie bilden den Pickup-Prozess gemäß VDA 5004 ab und bieten dem OEM, dem Zulieferer und auch den Logistikdienstleistern die Informationen, die sie für die Erfüllung ihrer jeweiligen Aufgaben benötigen. Damit schließen sie Informationslücken, die oftmals Fehlerquellen in unternehmensübergreifenden Transportprozessen waren.

Internet-basierte Supply Chain Execution-Lösungen sind in der Lage, die Grenzen zwischen den verschiedenen IT-Systemen und der an der Zulaufsteuerung beteiligten Partner zu überwinden. Durch eine so verbesserte Datenbasis steigt die Planungssicherheit für die Produktion, was den Aufwand für das Trouble-Shooting verringert und kostspielige Sondertransporte deutlich reduziert.