Pressebericht
Will man Kühlketten lückenlos online überwachen, braucht man eine intelligente Sendungsverfolgung, um die Lücke bei unternehmensübergreifenden Transportprozessen zu schließen
(frischelogistik 12.2006) Die lückenlose Überwachung von Kühlketten ist zweifellos eines der prädestinierten Einsatzgebiete für die RFID-Technologie. Über diese in der Logistik zunehmend relevante Technologie können Daten auf einem Transponder berührungslos und ohne Sichtkontakt gelesen und auch gespeichert werden. Damit ist sie geeignet, Waren in der Supply Chain zu identifizieren und zu lokalisieren.
Hohe Qualitätsanforderungen etwa beim Transport sensibler Güter und auch aktuelle rechtliche Vorschriften bewegen immer mehr Unternehmen dazu, sensible Kühlketten engmaschig zu überwachen und zu dokumentieren. Damit lässt sich in jeder Kühlkette sicherstellen, dass Produktbeschädigungen durch übermäßige Temperaturabweichungen vermieden werden.
Den Nutzen einer übergeordneten Informationsbasis erkennen derzeit insbesondere Unternehmen mit einer komplexen Transportlogistik, in die mehrere Logistikdienstleister und eine Vielzahl an Zulieferern und Produktionsstandorten eingebunden sind. Solche Unternehmen befassen sich intensiv mit Projekten zur Einführung einer Softwarelösung für die Supply Chain Execution. Supply Chain Execution-Lösungen wie der internet-basierte logistics-server des österreichischen Anbieters inet-logistics sind prädestiniert, alle sensorisch erfassten Daten aus der Überwachung der Kühlkette zentral zu sammeln, aufzubereiten und den Supply Chain-Partner zur Verfügung zu stellen. Supply Chain Execution-Lösungen sind dabei nicht nur einfache Informationsplattformen im Internet. Sie bieten vielmehr ausgeklügelt transportspezifische Funktionen, die etwa von herkömmlichen ERP-Systemen in dieser Komplexität nicht ohne weiteres geboten werden können.
In Bezug auf die lückenlose Überwachung der Kühlkette bietet etwa der logistics-server Funktionen für ein automatisches Eskalationsmanagement. Diese greifen, sobald Transponderdaten auf einen kritischen Zustand von Produkten in der Kühlkette hindeuten. Dabei kommt der hohe Vernetzungsgrad aller Supply Chain-Partner zum Tragen.
