Pressebericht
Zentrale Ortungstechnologie erleichtert die rechtzeitige Warnung beim Überschreiten der höchstzulässigen Temperatur für empfindliche Lebensmittel
(Logistik & Fördertechnik 01.2007) Elgar Fleisch, Direktor des Instituts für Technologiemanagement an der Universität St. Gallen, ist sich sicher. "Bis zu 30 % der kühlpflichtigen Waren für den Lebensmittelhandel", sagt er, "werden heutzutage während der Transporte ungenießbar." Derartige Verluste machen die Überwachung von Kühlketten zur Herausforderung. Die zentrale Erfassung wichtiger Daten stellt dabei oft noch ein Problem dar. In der Praxis klafft eine Lücke bei der Überwachung während des Straßentransports.
Mittlerweile hat sich der Einsatz Radiofrequenz gestützter Identifikationstechnologie (RFID) mit integrierter Sensorik bei der Überwachung etabliert. Allerdings ermöglicht diese Methode allein den Unternehmen noch kein zeitnahes Eskalationsmanagement, weil die ermittelten Daten oft nicht direkt zur Auswertung zur Verfügung stehen. "Der Einsatz von RFID kombiniert mit intelligenten Ortungstechnologien für die Online-Prozessüberwachung stellt einen wichtigen Ansatz zur Optimierung dar", so Fleisch. Gute Softwarelösungen bieten für alle mit der Planung, Durchführung, Steuerung und Überwachung von Transporten im Zusammenhang stehenden Aufgaben die Möglichkeit, die wichtigen Informationen zur Überwachung der Kühlkette über das Internet einzusehen. Die Anbindung an solche Systeme kann im einfachsten Fall über einen Standard-Browser erfolgen. Derartige Anwendungen bieten darüber hinaus transportspezifische Funktionen wie in automatisches Ekalationsmanagement.
Das österreichische Software-Haus inet-logistics testet den Einsatz von RFID mit den Ortungstechnologien GPS und GSM gemeinsam mit einem Forschungsinstitut namens "VResearch" und unter Beteiligung der Gebrüder Weiss sowie des RFID-Herstellers Identec Solutions.
