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Pressebericht

Funküberwacht von A nach B

RFID bringt den Barcode in den Äther und eröffnet vielerlei Optionen effektiver Transportsicherung

(Peter F. Mayer 02.2007) Schon in der Schule haben wir sie gehasst, die Aufgaben, die stets begannen mit "Ein Zug fährt von A nach B". Heute sind es nicht mehr unbedingt nur Züge, um die wir uns zu kümmern haben. Die Problemstellungen sind dafür ungleich komplexerer Natur: Wie bringe ich meine Produkte unversehrt von einem Ort zum anderen? Angesichts der vielen möglichen Schwachstellen einer Logistikkette ist das ebenfalls keine dankbare Aufgabe. Funkchips (RFID) können allerdings schon heute helfen, dieses Problem zu meistern. Künftig soll kaum ein Unternehmen an RFID vorbeikommen, wenn es um Transparenz und Zuverlässigkeit in Logistik und Warenwirtschaft geht.

So ermöglicht etwa die vom Vorarlberger Unternehmen inet-logistics angebotene Lösung "Shipment Localisation Kit" eine durchgängie Transportüberwachung, wobei RFID-Technologie in Verbindung mit komplementären Systemen, den Ortungsverfahren GPS und GSM eingesetzt wird. Damit kann der Verbleib jedes einzelnen Transportstückes präzise erfasst und auf 400 Metern genau, sogar im Online-Satellitenbild-Dienst Google Earth nachvollzogen werden.

Zusätzlich können RFID-Transponder in dieser Lösung auch mit Sensoren ausgestattet werden. Zustandsdaten, beispielsweise der Temperaturverlauf, werden aufgezeichnet oder schon während des Transportes zur Auswertung übermittelt. Im letzteren Fall warnt das System in Echtzeit bei kritischen Werten, womit der Logistiker oder der für die Fehlerbehebung zuständige Mitarbeiter gezielt informiert werden kann - und das, noch bevor die Kühlkette eventuell kollabiert.