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Pressebericht

Überwachte Kühltransporte sichern Warenqualität

(Business Geomatics 07.2007) Dass es im Frühjahr deutsche Äpfel in guter Qualität im Supermarkt gibt, liegt daran, dass Äpfel und Birnen in einer so genannten kontrollierten Atmosphäre eingelagert werden können. Und auch in der Transportbranche wird bei verderblichen Waren wie Saisonobst, Fleisch und Fisch auf die konsequente Einhaltung der Kühlkette Wert gelegt. Denn seit 2005 verpflichtet die EU-Verordnung 178/2002 alle Teilnehmer einer Wertschöpfungskette in der Lebensmittelbranche dazu, eine lückenlose Rückverfolgbarkeit ihrer Produkte zu gewährleisten.

Dazu wird die Radiofrequenz-Identifikation (RFID) eingesetzt, mit der Daten eines Transponders berührungslos ausgelesen und gespeichert werden können. In Kombination mit einem Datenlogger, der sensorisch gemessene Temperaturdaten speichert, kann so der Temperaturverlauf während eines Transportes dokumentiert werden. Damit soll auch eine Kühlkettenüberwachung über Unternehmensgrenzen hinweg möglich werden.

Laut dem Anbieter von Softwarelösungen inet-logistics ist das Ziel, eine lückenlose Sendungsüberwachung zu garantieren, die die Warenzustände während des gesamten Transports aufzeichnet. Die notwendige Software dazu ist bei inet-logistics der "logistics-server". Dieses Programm plant und steuert nach Herstellerangaben alle Transporte in Logistiknetzen. Innerhalb dieser Lösung soll das so genannte Lademittelmanagement die Lademittelbestände und -bewegungen transparent machen.

inet-logistics hat in einem Pilotprojekt zusammen mit dem Forschungsinstitut VResearch, dem Hersteller aktiver RFID-Komponenten Identec Solutions und dem Logistikdienstleister Gebrüder Weiss den Einsatz von RFID zu Kühlkettenkontrolle erprobt. Dabei wurden temperatur-kritische Waren beim Verladen mit RFID-Etiketten ausgestattet. Ergebnis des Projektes sind die neuen RFID-Komponenten für den logistics-server von inet-logistics, die so genannten Shipment Localisation Kits.