Last mile Kommunikationsproblem mit iTrace lösen

Schnelle und zuverlässige Statusrückmeldungen und Lieferscheinübertragungen sind der oft unerfüllte Traum vieler Verlader. Bei Weiss Röhlig in China macht inet’s Lösung iTrace ihn wahr.

Anforderung

Die Last Mile Problematik beschäftigt kluge Köpfe seit vielen Jahren. Ein wichtiger Teilaspekt davon ist der Daten- und Informationsaustausch zwischen den Fahrern, die die letzte Meile tatsächlich zurücklegen, den beauftragenden Transportunternehmen und deren verladenden Endkunden.

Des Pudels Kern ist oft der letzte Schritt, um den Informationskreislauf zu schließen: die Rückmeldung von Status-meldungen, Lieferscheinen oder Schadensmeldungen. Bis diese vom ausliefernden Fahrer bis zum Verlader selbst zurückgelangen, geht viel Zeit und eventuell sogar die Information selbst verloren. Um das zu verhindern, waren die bisherigen Mittel der Wahl Telefongespräche, die viel Zeit und Nerven kosten oder Apps. Letztere stellten sich oft als zu kompliziert im Handling für die Fahrer heraus, verursachten technische Probleme oder konnten Sprachbarrieren nicht überwinden.

Eine technische Hilfestellung versprachen GPS-Lösungen. Diesen steht allerdings der ungebrochene Trend zu spontanen Transportbeauftragungen gegenüber – bspw. über Ausschreibungsplattformen. Fixe Verträge über mehrjährige Zeiträume sind heute die Seltenheit, kurzfristige Buchungen des günstigsten Frachtraums bekommen die Regel. Viele Verlader können und wollen nicht in die oft teure GPS-Integration der Logistikdienstleister (und deren Subunternehmen) investieren.

Bisher musste man also zwischen mehreren Übeln wählen: viel administrativer und manueller Aufwand, suboptimalen Apps und mobile Devices oder teure GPS Integrationen.

Abb. 1: Kommunikation zwischen Verlader, Logistikdienstleister und LKW-Fahrer ohne iTrace.

Lösung

Die inet Lösung iTrace schlägt gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: durch die Verknüpfung des weit verbreiteten Messenger Dienstes WeChat mit dem inet TMS werden Informationen schnell und medienbruchfrei übertragen. Das ermöglicht die durchgängige und einfache Kommunikation mit dem Fahrer unabhängig vom Endgerät.

Die Kommunikationslösung von inet wurde bewusst nicht auf einer proprietären Lösung aufgebaut. Die Wahl fiel auf den Messengerdienst WeChat, der bereits Ende 2015 700 Millionen aktive Nutzer verzeichnete - vor allem im asiatischen Raum. Das bietet unseren Kunden den Vorteil, dass weder zusätzliche Geräte angeschafft, noch weitere Apps installiert werden müssen. Darüber hinaus begrüßen die Fahrer die gewohnte Umgebung des beliebten Dienstes, weil sie ihn oft privat bereits nutzen.

Der Prozess ist so einfach, wie effektiv: Zu Beginn der Fahrt werden Barcodes oder QR-Codes in der Auftragsliste vom Fahrer mit dem Smartphone gescannt. Somit werden die Daten jedes Auftrages eingelesen und können dann spezifisch ergänzt werden. In einem vorkonfigurierten Menü kann der Fahrer den Status der Sendung in Sekunden aktualisieren. So kann die Ankunft der Ware bestätigt, Verspätungen gemeldet, Lieferscheine oder andere Dokumente abfotografiert, sowie Schäden gemeldet und durch Fotos belegt werden. Darüber hinaus können Disponent und Fahrer über den Nachrichtendienst wie gewohnt kommunizieren.

Abb. 2: LWK-Fahrer können Bilder und Dokumente direkt vom Smartphone hochladen.

Nutzen

Die hochgeladenen Transportdokumente sind durch den Scan zu Fahrtbeginn bereits mit dem richtigen Auftrag verknüpft. Sowohl der Disponent, als auch der Verlader selbst können folglich diese im inet TMS in beinahe Echtzeit einsehen. Somit bedeuten die Statusmeldungen und Uploads von Dokumenten kaum Mehraufwand für den Fahrer selbst und durch die automatisierte Unterstützung im Hintergrund stehen den anderen Akteuren in der Transportkette Informationen zuverlässig und schnell zur Verfügung.

Zumindest dieser Aspekt der Last Mile Problematike lässt sich also einfach lösen: mit inet iTrace!

Abb. 3: Kommunkation via iTrace basierend auf WeChat.